Mitarbeiter machen “Marke”.

Das Internet hat die Mitarbeiterkommunikation revolutioniert. Das “Schwarze Brett” in der Kantine war vorgestern: Heute ermöglichen die im Rahmen des Web 2.0 – Trends populär gewordenen Websites del.ico.us, flickr.com, myspace.com und youtube.com jedem Internet-Nutzer einen eigenen Sendekanal zu eröffnen. Auch ein eigener Blog ist über Blogger.de oder mit einer eigenen Server-Installation schnell eingerichtet. Längst finden sich auf diesen und anderen Plattformen nicht mehr nur Urlaubsbilder und private Tagebücher, sondern auch Lob und Kritik rund um Arbeitsplatz und Arbeitgeber. Im deutschen Meinungsportal dooyoo.de werden z.B. nicht nur Digitalkameras und Autoreifen von Verbrauchern bewertet, sondern auch Arbeitgeber. Sehen Sie selbst: http://dooyoo.de/arbeitgeber

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1 Kommentar »

  1. Pia Palmu Said,

    13. November, 2006 @ 17:27

    Hallo Herr Franke,

    endlich finde ich Zeit bei diesem spannenden Thema mit zu bloggen.
    Als Personalmarketingverantwortliche in einem großen internationalen Konzern ist man regelmäßig damit beschäftigt die eigene Arbeitgebermarke zu “googlen”. Was ich dabei zu sehen bekomme, löst nicht immer nur Freude aus. Allerdings halte ich es für enorm wichtig, diese Botschaften nicht zu überhören; zeigen sie doch einen querschnitt der “sowieso vorhanden Meinungen zum eigenen TUN”. Und ganz nebenbei gibt es auch eine große Anzahl von sehr positiven Mitarbeiter-Meinungen, die uns natürlich besonders freuen!
    Kürzlich habe ich zum ersten mal live erlebt, wie man sich diese neue Art von Kommunikation und Offenheit zu Nutzen machen kann. Ich habe auf unserem Azubi-Portal einen Chatroom für Schüler angeboten, bei dem sie sich nach Ausbildungsplätzen, Entwicklungsmöglichkeiten etc. erkundigen konnten. Da nicht abzuschätzen war, mit wievielen Chat-Teilnehmern wir rechnen konnten, habe ich vorsichtshalber sechs weitere Kolleginnen und Kollegen dazu genommen. Diese waren selber Auszubildende, ehemalige Azubis und auch Vertreter unserer Jugendauszubildendenvertretung (Also Betriebsräte). Jeder von uns saß an seinem eigenen PC…und was wir nicht ahnten, dass uns bereits eine Flut von Teilnehmern erwartete. Nach dem Start war ein Austausch untereinander nicht mehr möglich; so stark war der Andrang im Chat. Im nachhinein sehe ich nun, wie unsere Mitarbeiter die Fragen beantwortet haben (sie wurden übrigens nicht von mir gebrieft, da sie authentisch antworten sollten!). Ein tolles Instrument; auch wenn es erst mal Mut kostet “so stark loszulassen”. Ich bin positiv beeindruckt von den vielen tollen Antworten.
    Vielleicht gibt es ja ähnliche Beispiele von anderen…ich bin gespannt, was man hier noch alles lesen wird.

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