Archiv zur KategorieBlogs im Intranet

Einsatzmöglichkeiten des Web 2.0 im Personalmarketing.

Puh, wird wirklich Zeit mal wieder meinen Blog zu aktualisieren. Deshalb zuerst mal der Hinweis auf aktuelle Vorträge zum o.g. Thema, die ich in Kürze im Rahmen von RECRUITnetworx-Veranstaltungen mit Frau Palmu von IKEA Deutschland und Herrn Buschbacher, von Festo halte:

“Chancen, Risiken und Einsatzmöglichkeiten des Web 2.0 im Personalmarketing”, am 13.06.2007 in Stuttgart
… ist die Neuauflage des Termins vom Januar diesen Jahres mit Herrn Buschbacher. Hier geht es wieder um die direkten Recruiting-Aspekte, Employer Branding vs. Employee Branding, die Möglichkeiten des Web 2.0 hierfür und das konkrete Beispiel des Ausbildungsblog von Festo. Am gleichen Tag bekommt Herr Buschbacher übrigens von einem Vertreter des Bundeswirtschaftsministeriums eine Auszeichnung für den Blog im Rahmen der Initiative des Bundes “Land der Ideen”. Er wird berichten ;-) . Einladung und mehr hier.

“Personalmarketing aus der Box. Effektiver Einsatz von Web 2.0 Personalmarketingmaßnahmen bei IKEA.” Am 21.06.2007 in Düsseldorf.
Dieser Vortrag beschreibt als Fallstudie, wie das Web 2.0 auch intern für das Recruiting im Allgemeinen eingesetzt werden kann. In diesem Beispiel aus der Praxis beschreibt Frau Palmu, Leiterin des Personalmarketing für IKEA Deutschland, wie IKEA die Möglichkeiten des Web 2.0 für den internen Austausch und den effizienten Einsatz von Personalmarketingmaßnahmen nutzt. Das Unternehmen entwickelte in Zusammenarbeit mit milch & zucker eine Personalmarketing-Toolbox auf Basis einer Internet – Standard-Software. Seitdem ist die tägliche Planung und Durchführung des Personalmarketing für mehr als 200 Personaler in über 40 Einrichtungshäusern geprägt durch Systematik und Austausch mit den Möglichkeiten des Web 2.0. Natürlich enthält auch dieser Vortrag Aspekte des Employee Branding. Einladung und mehr hier.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und auf Ihr Feedback zu den Veranstaltungen!

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Mitarbeiter als Botschafter.

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Personalwirtschaft (11/2006) las ich heute einen kurzen Bericht über eine gerade veröffentlichte Studie, bei der es um Reputationsbildung geht. “Die Mitarbeiter haben einen sehr hohen Einfluß auf den Ruf eines Unternehmens”. So das – wenig überraschende – Ergebnis der Studie von Dr. Sabrina Helms, Professorin und Inhaberin des Lehrstuhls für Strategisches Marketing an der Privaten Universität Witten/Herdecke. Kernergebnis der Studie ist ein “Perpetuum Mobile – Effekt”: “Es zeigt sich, dass der wahrgenommene gute Ruf eines Unternehmens die Zufriedenheit, den Stolz und die Verbundenheit der Mitarbeiter gegenüber ihrem Arbeitgeber steigert”, so Helm. Auch klar: Von Nichts kommt Nichts. Deshalb fordert die Professorin die Unternehmen auf, ihre Mitarbeiter mehr als bisher mit gezielten Maßnahmen darin zu unterstützen, Boschafter des guten Rufs zu werden. Sie empfiehlt dazu Schulungen anzubieten, um Mitarbeiter zu befähigen auf rufschädigende Tendenzen zu achten und reagieren zu können. Sie verspricht, dass diese Investitionen ein gutes Investment sind, zumal ein guter Leumund auch die besten Bewerber anzieht (!)

… Und das ist genau der Ansatzpunkt, um den Unternehmen zu empfehlen die Möglichkeiten des Web 2.0 für ihre Zwecke zu nutzen. Blogs z.B. eignen sich hervorragend um Mitarbeiter für ihren Arbeitgeber sprechen zu lassen. Die Risiken sind geringer, als die meisten Unternehmensvertreter denken. Mitarbeiter gehen in den allermeisten Fällen sehr verantwortungsvoll mit ihren Brötchengebern um, wenn zwei Aspekte bedacht werden: 1. Eine Blogging Policy, die einige wenige wichtige Regeln zum Umgang und zur Nutzung von Blogs aufstellt und 2., wenn Eigeninitiative gefördert wird. Hier schließt sich der Kreis zur Kernaussage der Studie von oben, denn eigeninitiativ sein zu dürfen fördert den Stolz des Mitarbeiters auf sein Unternehmen. Also, Zeit über Corporate Blogs und Mitarbeiter-Blogging nachzdenken.

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Von innen heraus: Mitarbeiterblogs zeigen Wirkung.

Ist mit der Medienlawine rund um die Mitarbeiterblogs der Siemens-Mitarbeiter im Intranet die Macht und Wirksamkeit von Weblogs für das Employee Branding endgültig bewiesen? Am 26.09.2006 titelte Spiegel Online: “30 Prozent mehr für Vorstände. Siemens-Mitarbeiter revoltieren im Intranet”. In diesem Bericht wurden dann auch 12 Auszüge aus Mitarbeiterkommentaren, die im CEO-Blog vom Vorstandsvorsitzenden Dr. Klaus Kleinfeld gebloggt wurden, veröffentlicht. Das Medienecho darauf war ungeheuer – das Ergebnis ebenfalls. Erstmalig zog ein Vorstand eines so bedeutenden Unternehmens aus so einem Vorfall die Konsequenz und verzichtete – für ein Jahr- auf eine Gehaltserhöhung. Es ist anzunehmen, dass diese und weitere Veröffentlichungen und die Insolvenzankündigung der ehemaligen Handysparte von Siemens durch den neuen Besitzer BenQ, diese Entscheidung sehr maßgeblich beeinflußt haben. Wie ist nun die Wirkung der Mitarbeiterblogs, die letzlich weit über das Intranet von Siemens hinaus Kreise gezogen haben, zu bewerten? So ist einerseits zwar festzustellen, dass diese internen Blogbeiträge den Weg nach draußen gefunden haben, andererseits ist so ein Effekt ja durchaus zu erwarten – E-Mail macht´s möglich. Die Überraschung hierüber dürfte sich bei Siemens sehr im Rahmen gehalten haben. Ist es dann also ein Zeichen von Offenheit und gewünschter Authentizität, auch wenn`s weh tut? Ihre Meinung bitte! 

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