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	<title>Employee Branding &#187; Arbeitgebermarke</title>
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	<description>Mitarbeiter machen Arbeitgebermarken.</description>
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		<title>Employer Branding vs. Employee Branding</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 16:07:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Franke</dc:creator>
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Die Tage stellte mir Nicole Pakalski, Redakteurin von HorizontJobs.de, f&#252;nf Fragen  zum Thema:



HorizontJobs: Kommunikationskan&#228;le ver&#228;ndern sich und damit auch  die M&#246;glichkeiten f&#252;r Bewerber, sich &#252;ber den zuk&#252;nftigen Arbeitgeber  zu informieren &#8211; Stichwort Web 2.0. Welche Auswirkung hat diese  Entwicklung auf das Employer Branding und wie reagieren Unternehmen darauf?



Carsten Franke: Dieser Trend konterkariert aus Sicht vieler Vertreter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px Helvetica;">
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px Helvetica;"><span style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, serif; font-size: 13px; line-height: 19px;">Die Tage stellte mir Nicole Pakalski, Redakteurin von HorizontJobs.de, f&#252;nf Fragen  zum Thema:</span></p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px Helvetica;"><span style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, serif; font-size: 13px; line-height: 19px;"><br />
</span></p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px Helvetica;">
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px Helvetica;"><span style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, serif; font-size: 13px; line-height: 19px;"><strong>HorizontJobs: Kommunikationskan&#228;le ver&#228;ndern sich und damit auch  die M&#246;glichkeiten f&#252;r Bewerber, sich &#252;ber den zuk&#252;nftigen Arbeitgeber  zu informieren &#8211; Stichwort Web 2.0. Welche Auswirkung hat diese  Entwicklung auf das Employer Branding und wie reagieren Unternehmen darauf?</strong></span></p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px Helvetica;"><span style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, serif; font-size: 13px; line-height: 19px;"><strong><br />
</strong></span></p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px Helvetica;">
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px Helvetica;"><span style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, serif; font-size: 13px; line-height: 19px;"><strong><span style="font-weight: normal;">Carsten Franke: Dieser Trend konterkariert aus Sicht vieler Vertreter der  Unternehmenskommunikation die klassische Markenlehre. Diese setzt auf selbsterzeugte Markenwelten und nicht auf Kommunikation im Sinne von Gespr&#228;chen zwischen den Menschen. Derzeit wollen Unternehmen zwar h&#228;ufig dabei sein, entscheiden sich dann aber gegenw&#228;rtig noch stark f&#252;r die Einbahnstra&#223;en-Medien, wie Videos und Podcasts, die sie kontrollieren k&#246;nnen. F&#252;r die interaktiven Medien, die die Menschen bedienen m&#252;ssen, wie Blogs und Communities, werden meist nur halbherzige Schritte unternommen: Personaler und Recruiter bloggen und twittern, aber nicht die zuk&#252;nftigen Kollegen aus den Fachbereichen. </span></strong></span></p>
<p><strong>HorizontJobs: Wie lassen sich Mitarbeiter denn glaubw&#252;rdig in den Aufbau und/oder die Pflege einer Arbeitgebermarke einbinden?</strong></p>
<p>Carsten Franke: Unternehmen m&#252;ssen Mitarbeiter schon bei der Entwicklung der Employer Brand einbinden, und zwar durch Befragungen, Arbeitsgruppen und durch Mitarbeit bei der Kampagne als Testimonial. Wenn sie dann dazu angeregt werden, mehr zu tun als &#8220;nur&#8221; in die Kamera zu l&#228;cheln, ist viel gewonnen. Wir regen an, ein Botschafterprogramm aufzulegen, &#252;ber das Mitarbeiter f&#252;r Aktivit&#228;ten, wie Kontaktpflege zu ihren Unis, Messeauftritten, Blogbeitr&#228;ge schreiben, Vortr&#228;ge halten, Veranstaltungen organisieren und &#228;hnliches  gesucht und organisiert werden. Hier kommt darauf an, dass die Mitarbeiter Spa&#223; an der Aufgabe haben und zeitliche Freir&#228;ume von Ihrem Arbeitgeber erhalten. Zudem ist Anerkennung von Managementseite ein wesentlicher Zufriedenheitsfaktor.<br style="padding: 0px; margin: 0px;" /><br style="padding: 0px; margin: 0px;" /><strong>HorizontJobs: Worin k&#246;nnten Gefahren liegen, wenn Unternehmen den Aufbau einer Arbeitgebermarke zum Teil den Besch&#228;ftigten &#252;berlassen? </strong></p>
<p><strong> </strong>Carsten Franke: Gefahren lauern vor allem in der Nichtbeachtung oder Ignoranz des Themas. Ein Imageschaden durch Kommunikationsaktivit&#228;ten von Mitarbeitern droht im Grunde nur, wenn das Thema der externen Mitarbeiter-Kommunikation nicht aktiv durch Auseinandersetzung mit den Besch&#228;ftigten und durch eigene Aktivit&#228;ten gef&#252;llt wird. Ohne eigene Ma&#223;nahmen wird das eigene Unternehmen drau&#223;en diskutiert und bewertet. Das kann man nicht verhindern, aber durch Interaktion positiv beeinflussen. Unternehmen sollten &#252;ber ihre Corporate Reputation &#8211; allgemein und im Web &#8211; Bescheid wissen und dann aktiv mit den Themen umgehen. <br style="padding: 0px; margin: 0px;" /><br style="padding: 0px; margin: 0px;" /><strong>HorizontJobs: Wie gelingt es Unternehmen, die eigene Marke bei den Mitarbeitern so zu etablieren, dass die Kommunikationsma&#223;nahmen sowohl authentisch als auch zielf&#252;hrend wirken?</strong></p>
<p>Carsten Franke: Mitarbeiter-Auftritte und -kommentare sollten nicht zu stark in Form und Auspr&#228;gung gesteuert werden. Unternehmen m&#252;ssen ihren Besch&#228;ftigten vertrauen, dass sie in einem klaren Handlungsrahmen, das hei&#223;t, aufzustellenden Basisleitlinien zur Kommunikation, im Sinne des Unternehmens handeln. Ohne dieses Vertrauen wirken Mitarbeiter-Auftritte nicht authentisch und man merkt ihnen die &#8220;Fernsteuerung&#8221; an. Wenn Mitarbeiter durch einen Botschafterstatus, wie es beispielsweise bei der Otto-Group praktiziert wird, motiviert werden, muss man sich um Authentizit&#228;t keine gro&#223;e Sorgen machen.<br style="padding: 0px; margin: 0px;" /><br style="padding: 0px; margin: 0px;" /><strong>HorizontJobs: <span style="font-weight: normal;"><strong>Wie kann man dann beispielsweise bei der Einrichtung eines Traineeblogs durch das Unternehmen sicher sein, dass dieser als authentisch wahrgenommen wird und nicht beim Bewerber als &#8220;PR-Coup&#8221; ankommt?</strong> </span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Carsten Franke: Unternehmen m&#252;ssen ihre Promotionziele deutlich ausweisen und nicht verstecken. Dann &#252;berzeugt man durch die Einbindung realer Menschen, die authentischen Inhalt posten. Unternehmen m&#252;ssen den festen Willen und das Ziel haben, mit den Bewerberzielgruppen reden und ihnen bei ihren Bewerbungsentscheidungen n&#252;tzlich sein zu wollen.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Dieses Kurz-Interview und ein komplettes Special zum Thema &#8220;Employer Branding&#8221; findet sich auch bei <a title="Online Special: Employer Branding" href="http://www.horizontjobs.de/bewerber/karriere/trends/Employer-Branding-Markenfuehrung-von-Arbeitgeberbrands-wird-wichtiger_87128.html" target="_blank">Horizont-Jobs.de</a>.</span></strong></p>
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		<title>&#8220;Marken kann man nicht vertrauen, wohl aber Menschen.&#8221;</title>
		<link>http://www.employee-branding.de/2008/09/29/marken-kann-man-nicht-vertrauen-wohl-aber-menschen/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 10:46:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Franke</dc:creator>
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 &#8220;Und wer kann besser und vor allem glaubw&#252;rdiger vom Nutzen der eigenen Arbeit berichten, als die Menschen selbst.&#8221; so Lars-Peter Linke, Pressesprecher der Cognos AG, Hamburg, in einem aktuellen Bericht der Zeitschrift managerSeminare (Heft 127, Oktober 2008, &#8220;Mitarbeiter mit Mission. Employee Branding&#8221;).
Eine bemerkenswerte Aussage f&#252;r einen Unternehmenskommunikator, dessen Job es ist Aussagen im Sinne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="myinlinepictureleft" style="width:170px">
<div class="myinlineborder"  style="width:170px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.employee-branding.de/images/badges/mitarbeitermitmission_kl.jpg" alt="(C) manager seminare" title="(C) manager seminare" width="170" height="195"  /></div>
</div>
<p> &#8220;Und wer kann besser und vor allem glaubw&#252;rdiger vom Nutzen der eigenen Arbeit berichten, als die Menschen selbst.&#8221; so Lars-Peter Linke, Pressesprecher der Cognos AG, Hamburg, in einem aktuellen Bericht der Zeitschrift managerSeminare (Heft 127, Oktober 2008, &#8220;Mitarbeiter mit Mission. Employee Branding&#8221;).</p>
<p>Eine bemerkenswerte Aussage f&#252;r einen Unternehmenskommunikator, dessen Job es ist Aussagen im Sinne des Unternehmens Ziel-zu-richten und gegen eine diffuse Kommunikation von Aussagen zu arbeiten. Bemerkenswert aber vor allem deswegen, weil damit deutlich wird, dass auch die Kommunikationsprofis in gro&#223;en Unternehmen ihren Kontrollverlust &#252;ber Mitarbeiteraussagen nicht nur (an-)erkennen, sondern dem offensichtlich auch etwas abgewinnen k&#246;nnen. So pl&#228;diert Herr Linke in dem Bericht daf&#252;r, &#8220;die Themen Human Resources und Public Relations st&#228;rker zu verkn&#252;pfen. Die Botschafter-T&#228;tigkeiten der Mitarbeiter m&#252;ssen zu Bestandteilen der Personalentwicklung werden&#8221; so seine Vorstellung. Er geht zwar nicht so weit, bzw. spricht sich sogar dagegen aus, die Botschafter-T&#228;tigkeit der Mitarbeiter zur Zielvereinbarung zu machen, aber findet es legitim &#8220;Nachhilfe&#8221; zu leisten, damit die k&#252;nftigen Unternehmensbotschafter das Unternehmen gut in der &#214;ffentlichkeit pr&#228;sentieren k&#246;nnen.</p>
<p>Ich sehe das genau so, aber ein Berater ist ja immer gut beraten Beispiele und Meinungen aus der Praxis vorweisen zu k&#246;nnen, um seine Theorien und Vorstellungen untermauern zu k&#246;nnen <img src='http://www.employee-branding.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Stellt sich nur die Frage, wie Unternehmen ihre Mitarbeiter konkret in markenbildende Ma&#223;nahmen einbinden k&#246;nnen. Denn entscheidend dabei ist,</p>
<ul>
<li>wie man es schafft Mitarbeiter einzubinden, ohne sie zu instrumentalisieren?</li>
<li>wie man Botschaften mit Mitarbeitern gestalten kann, ohne dass diese ihre Authentizit&#228;t verlieren?</li>
<li>wie Mitarbeiter im Allgemeinen &#8211; und offensichtlich geeignete Mitarbeiter im Besonderen &#8211; beschreiben, ermittelt, gefunden und als Botschafter eingesetzt werden k&#246;nnen?</li>
</ul>
<p>Gelingt es die Employer Branding &#8211; Bem&#252;hungen der Unternehmen um aktive Bem&#252;hungen der Mitarbeiter zu erg&#228;nzen, ist viel gewonnen. Denn wenn Mitarbeiter &#8211; um die Leistungen und die Positionierung ihres Unternehmens wissend -  sich &#252;ber ihr Arbeitserleben, ihre Aufgaben, T&#228;tigkeiten und ihre Motivation austauschen, entsteht das, was der Unternehmenskommunikation eines Unternehmens zunehmend fehlt: Authentizit&#228;t, Glaubw&#252;rdigkeit und konkrete Faszination f&#252;r ein Unternehmen und einen Job.  (= Employee Branding). Verst&#228;rkt wird der Effekt dann noch durch die Vernetzung in Social Communities online und offline.</p>
<p>Abschlie&#223;end noch ein letztes Zitat von Herrn Linke aus der gleichen Quelle: &#8220;M&#228;rkte und Produkte werden sich immer &#228;hnlicher. Beim Kampf um die besten K&#246;pfe sind die Unternehmen also gezwungen, neue Marketingideen zu entwickeln, wenn sie als Arbeitgeber auf sich aufmerksam machen wollen.&#8221; Dem kann ich zu 90% nur zustimmen, aber ich kann mir den Hinweis nicht verkneifen, dass die Rolle der Mitarbeiter keine blo&#223;e Marketingidee ist &#8211; sie ist Realit&#228;t. Googeln Sie doch mal ihren Firmennamen zusammen mit Begriffen wie &#8220;Karriere&#8221;, oder &#8220;Jobs&#8221;!</p>
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		<title>&#8220;Wir m&#252;ssen auch Kritik vertragen k&#246;nnen.&#8221;</title>
		<link>http://www.employee-branding.de/2007/09/23/wir-muessen-auch-kritik-vertragen-koennen/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Sep 2007 11:42:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Franke</dc:creator>
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 &#8230; so jedenfalls Dr. Martin Schmitt, Leiter der Konzern-Personalpolitik bei der Deutschen Lufthansa AG in einem Zitat zur Thematik rund um Web 2.0 in der Personalarbeit in der aktuellen Ausgabe des Personalmagazins (10/2007, &#8220;Arbeit am Glashaus&#8221;). Allerdings bezieht sich das Zitat dort &#8220;nur&#8221; auf den internen Einsatz von Web 2.0-Tools in Foren f&#252;r das [...]]]></description>
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<div class="myinlineborder"  style="width:100px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.employee-branding.de/images/badges/M&#228;nneken.jpg" alt="" title="" width="100" height="54"  /></div>
</div>
<p> &#8230; so jedenfalls Dr. Martin Schmitt, Leiter der Konzern-Personalpolitik bei der Deutschen Lufthansa AG in einem Zitat zur Thematik rund um Web 2.0 in der Personalarbeit in der aktuellen Ausgabe des <a title="Link zum Online-Angebot des Personalmagazins" target="_blank" href="http://www.personalmagazin.de">Personalmagazins </a>(10/2007, &#8220;Arbeit am Glashaus&#8221;). Allerdings bezieht sich das Zitat dort &#8220;nur&#8221; auf den internen Einsatz von Web 2.0-Tools in Foren f&#252;r das fliegende Personal und f&#252;r Azubis. Im externen Einsatz sind derartige Aussagen leider noch eher d&#252;rftig ges&#228;t.</p>
<p>Denn trotzdem sich laut aktuellen Studien immer mehr Personaler f&#252;r die Nutzung der M&#246;glichkeiten der Mit-Machqualit&#228;ten des Web 2.0 erw&#228;rmen k&#246;nnen, fehlt es noch an zwei wichtigen Zutaten:</p>
<p>Erkenntnis und Mut.</p>
<p>Mit Erkenntnis meine ich nicht nur das Erkennen, dass Web 2.0 -Tools Aufmerksamkeit und Klickraten auf die Karriere-Websites der Unternehmen bringen, sondern die &#8220;wahre Erkenntnis&#8221;, dass die Meinungen von Mitarbeitern, Bewerbern etc., die mit diesen Tools sichtbar gemacht werden schlicht die andere Seite der Pr&#228;gung der &#8220;Medaille Arbeitgeberimage&#8221; darstellen &#8211; das Employee Branding. Wird dieses Instrument f&#252;r diesen Zweck erkannt, ist es zudem einfacher zu handhaben als viele glauben. Denn das Employee Branding was ich meine, kommt von und aus den Mitarbeitern selbst und wird idealerweise auch von ihnen selbst in privaten Medien (z.B. Blogs) initiiert, praktiziert und von HR/Personal angeregt. Das ist glaubw&#252;rdig und vor allem restriktionsfrei seitens der Unternehmenskommunikation, weil Styleguides und Pressesprecher-Zensur dort nicht gelten (d&#252;rfen). Z&#228;hlt man dann die qualitative Wirkung (Unternehmen wirken objektiver, weil von innen und au&#223;en dargestellt) und die quantitative Wirkung zusammen (Kontaktfrequenz steigt, weil es mehr Absender und Botschaften gibt), entsteht ein umfassenderes, aktuelleres und aktiveres Bild von Unternehmen und Arbeitgebern als zuvor.</p>
<p>Sich dieser Erkenntnis zu stellen und dementsprechend zu handeln, erfordert dann den eingeforderten Mut. Mut wie ihn Josef Buschbacher von Festo bewies, als er seinen inzwischen vielgelobten und ausgezeichneten <a title="Link zum Festo - Ausbildungsblog" target="_blank" href="http://www.ausbildungsblog.de">Ausbildungsblog </a>initiierte, ohne bei seiner Unternehmensleitung explizit nachzufragen. Dort und auch in vielen anderen Unternehmen konnte man und kann man sich leider noch nicht vorstellen, dass auch kritische Stimmen von Mitarbeitern, Ex-Mitarbeitern und Bewerbern einen Arbeitgeber eher attraktiver, weil glaubw&#252;rdiger machen. Bei Festo sind die Bewerberzahlen durch den Blog jedenfalls gestiegen. Buschbacher: &#8220;Seit der Blog online ist (Anm.: seit Herbst 2005), sparen wir erhebliche kosten f&#252;r herk&#246;mmliche Brosch&#252;ren und teure Anzeigen ein.&#8221; (<a title="Link zum Online-Angebot des Personalmagazins" target="_blank" href="http://www.personalmagazin.de">Personalmagazin/</a>10/2007, &#8220;Arbeit am Glashaus&#8221;). Ein toller Erfolg getreu dem Motto: &#8220;Es ist leicher um Vergebung zu bitten, als um Erlaubnis zu fragen.&#8221;</p>
<p>Eine Anmerkung noch in eigener Sache: Entgegen der Aussage in der zitierten Ausgabe des Personalmagazins berate ich Herrn Buschbacher bzw. Festo nicht, er macht seine Sache auch so ganz prima <img src='http://www.employee-branding.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Wenn Sie sich davon &#252;berzeugen m&#246;chten, lade ich Sie gerne zum Seminar<a title="Link zum Seminar " target="_blank" href="http://www.management-forum.de/recruting"> &#8220;Recruiting 2.0: Vernetzte Bewerber als Herausforderung in Zeiten von Web 2.0&#8243;</a> am 24.10./25.10.2007 in Mannheim ein. Hier lernen Sie Herrn Buschbacher und Vertreter einiger anderer Unternehmensvertreter kennen, die Erfahrungen mit diesem Thema gesammelt haben.</p>
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