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	<title>Employee Branding &#187; Blog</title>
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	<description>Mitarbeiter machen Arbeitgebermarken.</description>
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		<title>&#8220;Wir m&#252;ssen auch Kritik vertragen k&#246;nnen.&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Sep 2007 11:42:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Franke</dc:creator>
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 &#8230; so jedenfalls Dr. Martin Schmitt, Leiter der Konzern-Personalpolitik bei der Deutschen Lufthansa AG in einem Zitat zur Thematik rund um Web 2.0 in der Personalarbeit in der aktuellen Ausgabe des Personalmagazins (10/2007, &#8220;Arbeit am Glashaus&#8221;). Allerdings bezieht sich das Zitat dort &#8220;nur&#8221; auf den internen Einsatz von Web 2.0-Tools in Foren f&#252;r das [...]]]></description>
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<div class="myinlineborder"  style="width:100px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.employee-branding.de/images/badges/M&#228;nneken.jpg" alt="" title="" width="100" height="54"  /></div>
</div>
<p> &#8230; so jedenfalls Dr. Martin Schmitt, Leiter der Konzern-Personalpolitik bei der Deutschen Lufthansa AG in einem Zitat zur Thematik rund um Web 2.0 in der Personalarbeit in der aktuellen Ausgabe des <a title="Link zum Online-Angebot des Personalmagazins" target="_blank" href="http://www.personalmagazin.de">Personalmagazins </a>(10/2007, &#8220;Arbeit am Glashaus&#8221;). Allerdings bezieht sich das Zitat dort &#8220;nur&#8221; auf den internen Einsatz von Web 2.0-Tools in Foren f&#252;r das fliegende Personal und f&#252;r Azubis. Im externen Einsatz sind derartige Aussagen leider noch eher d&#252;rftig ges&#228;t.</p>
<p>Denn trotzdem sich laut aktuellen Studien immer mehr Personaler f&#252;r die Nutzung der M&#246;glichkeiten der Mit-Machqualit&#228;ten des Web 2.0 erw&#228;rmen k&#246;nnen, fehlt es noch an zwei wichtigen Zutaten:</p>
<p>Erkenntnis und Mut.</p>
<p>Mit Erkenntnis meine ich nicht nur das Erkennen, dass Web 2.0 -Tools Aufmerksamkeit und Klickraten auf die Karriere-Websites der Unternehmen bringen, sondern die &#8220;wahre Erkenntnis&#8221;, dass die Meinungen von Mitarbeitern, Bewerbern etc., die mit diesen Tools sichtbar gemacht werden schlicht die andere Seite der Pr&#228;gung der &#8220;Medaille Arbeitgeberimage&#8221; darstellen &#8211; das Employee Branding. Wird dieses Instrument f&#252;r diesen Zweck erkannt, ist es zudem einfacher zu handhaben als viele glauben. Denn das Employee Branding was ich meine, kommt von und aus den Mitarbeitern selbst und wird idealerweise auch von ihnen selbst in privaten Medien (z.B. Blogs) initiiert, praktiziert und von HR/Personal angeregt. Das ist glaubw&#252;rdig und vor allem restriktionsfrei seitens der Unternehmenskommunikation, weil Styleguides und Pressesprecher-Zensur dort nicht gelten (d&#252;rfen). Z&#228;hlt man dann die qualitative Wirkung (Unternehmen wirken objektiver, weil von innen und au&#223;en dargestellt) und die quantitative Wirkung zusammen (Kontaktfrequenz steigt, weil es mehr Absender und Botschaften gibt), entsteht ein umfassenderes, aktuelleres und aktiveres Bild von Unternehmen und Arbeitgebern als zuvor.</p>
<p>Sich dieser Erkenntnis zu stellen und dementsprechend zu handeln, erfordert dann den eingeforderten Mut. Mut wie ihn Josef Buschbacher von Festo bewies, als er seinen inzwischen vielgelobten und ausgezeichneten <a title="Link zum Festo - Ausbildungsblog" target="_blank" href="http://www.ausbildungsblog.de">Ausbildungsblog </a>initiierte, ohne bei seiner Unternehmensleitung explizit nachzufragen. Dort und auch in vielen anderen Unternehmen konnte man und kann man sich leider noch nicht vorstellen, dass auch kritische Stimmen von Mitarbeitern, Ex-Mitarbeitern und Bewerbern einen Arbeitgeber eher attraktiver, weil glaubw&#252;rdiger machen. Bei Festo sind die Bewerberzahlen durch den Blog jedenfalls gestiegen. Buschbacher: &#8220;Seit der Blog online ist (Anm.: seit Herbst 2005), sparen wir erhebliche kosten f&#252;r herk&#246;mmliche Brosch&#252;ren und teure Anzeigen ein.&#8221; (<a title="Link zum Online-Angebot des Personalmagazins" target="_blank" href="http://www.personalmagazin.de">Personalmagazin/</a>10/2007, &#8220;Arbeit am Glashaus&#8221;). Ein toller Erfolg getreu dem Motto: &#8220;Es ist leicher um Vergebung zu bitten, als um Erlaubnis zu fragen.&#8221;</p>
<p>Eine Anmerkung noch in eigener Sache: Entgegen der Aussage in der zitierten Ausgabe des Personalmagazins berate ich Herrn Buschbacher bzw. Festo nicht, er macht seine Sache auch so ganz prima <img src='http://www.employee-branding.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Wenn Sie sich davon &#252;berzeugen m&#246;chten, lade ich Sie gerne zum Seminar<a title="Link zum Seminar " target="_blank" href="http://www.management-forum.de/recruting"> &#8220;Recruiting 2.0: Vernetzte Bewerber als Herausforderung in Zeiten von Web 2.0&#8243;</a> am 24.10./25.10.2007 in Mannheim ein. Hier lernen Sie Herrn Buschbacher und Vertreter einiger anderer Unternehmensvertreter kennen, die Erfahrungen mit diesem Thema gesammelt haben.</p>
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		<title>Employee Branding erg&#228;nzt Employer Branding: Kollegen suchen Kollegen!</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jun 2007 16:34:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Franke</dc:creator>
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Die Tage startete unser Kunde, der Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister Accenture, eine neue Recruiting-Initiative. Das Unternehmen sucht 1.000 neue Mitarbeiter in Deutschland, &#214;sterreich und der Schweiz. Das Unternehmen setzt hierzu vor allem die eigenen Mitarbeiter als die wichtigsten Medien ein. Klar, m&#246;chte man sagen, denn wenn es um einen – neuen – Arbeitsplatz geht: Wer [...]]]></description>
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<div class="myinlineborder"  style="width:100px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.employee-branding.de/images/badges/plakat01_kl.jpg" alt="Suchplakat" title="Suchplakat" width="100" height="75"  /></div>
</div>
<p>Die Tage startete unser Kunde, der Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister Accenture, eine neue Recruiting-Initiative. Das Unternehmen sucht 1.000 neue Mitarbeiter in Deutschland, &#214;sterreich und der Schweiz. Das Unternehmen setzt hierzu vor allem die eigenen Mitarbeiter als die wichtigsten Medien ein. Klar, m&#246;chte man sagen, denn wenn es um einen – neuen – Arbeitsplatz geht: Wer kann einem besser Eindr&#252;cke von einem zuk&#252;nftigen Arbeitgeber und zu erwartenden Aufgaben und Projekten vermitteln, als ein zuk&#252;nftiger Kollege? Und wer hat mit das gr&#246;&#223;te Interesse daran seine eigenen Arbeitskollegen auszusuchen? Eben.</p>
<p>Die Idee: Die Recruiting Initiative „Mit-Macher gesucht!“ unterst&#252;tzt die eigenen Accenture-Mitarbeiter dabei, ihre zuk&#252;nftigen Kollegen anzusprechen und zu &#252;berzeugen: Im pers&#246;nlichen Gespr&#228;ch auf Messen, in Universit&#228;ten &#8211; und durch den Dialog &#252;ber Blogs und Social Networks. Dabei ist es diesen nat&#252;rlich freigestellt, bei der Initiative mitzumachen. Aber wer mitmacht, wird mit Zeitbudgets, Tipps u.v.a. unterst&#252;tzt und tritt als aktiver Botschafter seines Arbeitgebers auf. So werden Mitarbeiter informiert und dazu motiviert z.B.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.mit-macher.blogspot.com">pers&#246;nliche Blogs</a> zum Thema „Work &#038; Life bei Accenture“ einzurichten und zu schreiben</li>
<li>in Social Networks wie Xing, StudiVZ etc. und in anderen Blogs und Social Networks auf den Recruiting-Bedarf hinzweisen</li>
<li>die offenen Stellen durch Verteilung von Video Clips, Werbeartikeln und Stellenanzeigen pers&#246;nlich zu vermarkten</li>
<li>u.v.a.</li>
</ul>
<p>Aus dieser Idee entstand ein Mix aus unternehmenseigener Kommunikation (Videoclips, Veranstaltungen, eine Aktionswebsite, ein Aktionsblog etc.) und Mitarbeiter-eigenen Medien (ein Mitarbeiterblog und pers&#246;nliche Hinweise auf die Aktion bei XING) der in Summe &#252;berzeugen soll: Schlie&#223;lich haben sowohl das Unternehmen, als auch die Mitarbeiter Interesse daran Verst&#228;rkung durch neue Kollegen f&#252;r die Vielzahl von dr&#228;uenden Kundenprojekten zu erhalten.</p>
<p><flash>http://youtube.com/watch?v=U-a5JqIrxRk</flash><br />
Einer der Recruiting Clips zur Mit-Macher-Initiative.</p>
<p><strong>Die Unternehmenskommunikation</strong><br />
Alle Marketing-Kommunikationsma&#223;nahmen zur Initiative die das Unternehmen selbst steuert (u.a. &#252;ber 30 Campus Promotions, Advertising, PR, Web 2.0 Aktivit&#228;ten wie Recruiting Clips in Social Networks etc.) zielen darauf ab, gemeinsam mit den von den Mitarbeitern durchgef&#252;hrten Ma&#223;nahmen potenzielle Kandidaten auf die neue, interaktive <a href="http://www.accenture-mit-macher.com">Microsite </a>zu bringen, die am 16. Mai in Deutschland, &#214;sterreich und der Schweiz live gegangen ist. Dort stellen sich aktuell neun „echte“ Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen detailliert privat und mit ihrem Aufgabenbereich vor. &#220;ber interaktive Video-Sequenzen treten sie mit den Besuchern der Webseite in einen Dialog und vermitteln so relevante Informationen f&#252;r den Bewerber.</p>
<p>
<div class="myinlinepicture" style="width:350px">
<div class="myinlineborder"  style="width:350px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.employee-branding.de/images/badges/mitmacher_folge_big.jpg" alt="" title="" width="350" height="351"  /></div>
</div>
<p><br style="clear:both"/></p>
<p><strong>Die Mitarbeiter-eigene Kommunikation</strong><br />
Sicher ein Novum: Der auf der <a href="http://www.accenture-mit-macher.com">Website </a>begonnene Dialog kann dann – per Verlinkung – in die privaten Blogs der zuk&#252;nftigen Kollegen fortgesetzt werden. Der Erste ist bereits online: <a href="http://www.mit-macher.blogspot.com">Der Mit-Macher-Blog</a>. Hier stellen sich die Protagonisten der <a href="http://www.accenture-mit-macher.com">Microsite </a>pers&#246;nlich und ungefiltert den Fragen der Bewerber! Dar&#252;ber hinaus sind die gleichen Personen und viele andere Accenturianer in den n&#228;chsten Wochen unterwegs auf &#252;ber 30 Campus Promotions pers&#246;nlich anzutreffen.<br />
Employer Branding wird so erg&#228;nzt um ein Employee Branding: Die „Personalwerbung“ des Unternehmens wird durch authentische und pers&#246;nliche Aussagen von motivierten, engagierten Mitarbeitern verst&#228;rkt, die ein starkes Eigeninteresse daran haben passende Kollegen zu finden und zu gewinnen.</p>
<p>Fazit: Accenture bringt alle Voraussetzungen f&#252;r ein solches Employee Branding mit. Eine offene Unternehmenskultur, hohes Verantwortungsbewusstsein der Mitarbeiter im Umgang mit der eigenen Unternehmensmarke und deren Motivation f&#228;hige und neue Kollegen auch selbst anzusprechen. Die Recruiting Clips &#8211; wie sie aktuell z.B. bei YouTube zu besichtigen sind &#8211; gerieten zwar noch sehr brav. Aber, das Potential ist nun entdeckt und wird nun nach und nach gehoben.</p>
<p>Wie immer bin ich gespannt auf Ihr Feedback! Nicht zuletzt deshalb und aus Gr&#252;nden der Transparenz erw&#228;hnt, weil der Agenturzweig meines Unternehmens f&#252;r die Idee und die Umsetzung in weiten Teilen verantwortlich zeichnet.</p>
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