Von innen heraus: Mitarbeiterblogs zeigen Wirkung.

Ist mit der Medienlawine rund um die Mitarbeiterblogs der Siemens-Mitarbeiter im Intranet die Macht und Wirksamkeit von Weblogs für das Employee Branding endgültig bewiesen? Am 26.09.2006 titelte Spiegel Online: “30 Prozent mehr für Vorstände. Siemens-Mitarbeiter revoltieren im Intranet”. In diesem Bericht wurden dann auch 12 Auszüge aus Mitarbeiterkommentaren, die im CEO-Blog vom Vorstandsvorsitzenden Dr. Klaus Kleinfeld gebloggt wurden, veröffentlicht. Das Medienecho darauf war ungeheuer – das Ergebnis ebenfalls. Erstmalig zog ein Vorstand eines so bedeutenden Unternehmens aus so einem Vorfall die Konsequenz und verzichtete – für ein Jahr- auf eine Gehaltserhöhung. Es ist anzunehmen, dass diese und weitere Veröffentlichungen und die Insolvenzankündigung der ehemaligen Handysparte von Siemens durch den neuen Besitzer BenQ, diese Entscheidung sehr maßgeblich beeinflußt haben. Wie ist nun die Wirkung der Mitarbeiterblogs, die letzlich weit über das Intranet von Siemens hinaus Kreise gezogen haben, zu bewerten? So ist einerseits zwar festzustellen, dass diese internen Blogbeiträge den Weg nach draußen gefunden haben, andererseits ist so ein Effekt ja durchaus zu erwarten – E-Mail macht´s möglich. Die Überraschung hierüber dürfte sich bei Siemens sehr im Rahmen gehalten haben. Ist es dann also ein Zeichen von Offenheit und gewünschter Authentizität, auch wenn`s weh tut? Ihre Meinung bitte! 

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