Bachelor & Master: “Neue Zielgruppen” für das Recruiting.

Am 29. Mai war ich im Rahmen des Workshops zur Hobsons-Veranstaltung “Bachelor Day” in Köln dazu eingeladen, einen Vortragsbeitrag zu diesem Thema zu geben. Ich entschied mich für das Thema:

“Personalmarketing 2.0: Junge Leute, neue Medien – Moderne Wege der Zielgruppenansprache im Personalmarketing”

Im Mittelpunkt von Vortrag und Diskussion stand vor allem die Frage, wie heute vor allem junge Bewerberzielgruppen von den Unternehmen erreicht werden können. Vor allem mein Hinweis auf die Veränderung der Mediennutzung bei “den jungen Leuten” fand Interesse. Spielen doch heute YouTube, Flickr, MySpace und Blogs bei vielen um die 20 eine größere Rolle, als Zeitung, Buch und teilweise sogar Fernsehen. Klare Feststellung: Die Clip Kultur (knappe Videosequenzen auf Videoportalen, wie YouTube) hat nun auch das Personalmarketing und Recruiting erfasst.
Konsequenz: Personalmarketingbudgets versickern vielfach in den falschen Medien und erreichen die Zielgruppen nicht mehr. Fatal vor allem vor dem Hintergrund, dass mit fortlaufender Umsetzung der Hochschulreform das Recruiting von Absolventen umgekrempelt werden muss.

Vor dem Hintergrund die Frage: Was verändert sich in Ihrem Unternehmen im Personalmarketing & Recruiting durch diese Entwicklungen? Lust auf einen Kommentar, oder einen persönlichen Austausch?

Kommentar

Mitarbeiter machen “Marke”.

Das Internet hat die Mitarbeiterkommunikation revolutioniert. Das “Schwarze Brett” in der Kantine war vorgestern: Heute ermöglichen die im Rahmen des Web 2.0 – Trends populär gewordenen Websites del.ico.us, flickr.com, myspace.com und youtube.com jedem Internet-Nutzer einen eigenen Sendekanal zu eröffnen. Auch ein eigener Blog ist über Blogger.de oder mit einer eigenen Server-Installation schnell eingerichtet. Längst finden sich auf diesen und anderen Plattformen nicht mehr nur Urlaubsbilder und private Tagebücher, sondern auch Lob und Kritik rund um Arbeitsplatz und Arbeitgeber. Im deutschen Meinungsportal dooyoo.de werden z.B. nicht nur Digitalkameras und Autoreifen von Verbrauchern bewertet, sondern auch Arbeitgeber. Sehen Sie selbst: http://dooyoo.de/arbeitgeber

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